Artikel von 1987

   
 


 

 

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Schlagzeilen im April

Gefährliche Abenteuer im Dschungel von Afrika

Sascha Hehn ist bei den Dreharbeiten in Afrika, begleitet von seinem langjärhigen Kollegen und Freund Christian Kohlund. Zwei TV-Ärzte aus dem Glottertal im Busch - eine aufregende Episode der Schwarzwaldklinik. Sie arbeiten für das Deutsche Rote Kreuz in Afrika. Durch die Steppe peitschen Schüsse und ein Jeep explodiert. Dr. Udo Brinkmann und Dr. Alexander Vollmers geraten in den Guerillakrieg. Laut Story der Episode sinkt am Ende Sascha Hehn verwundet zu Boden.
Die Dreharbeiten selber waren ebenfalls aufregend. Arbeiten bei 42 Grad im Schatten 15 Stunden pro Tag. Rigsherum der Busch, wilde Tiere, Moskitos (Malariagefahr) und Schlagen.
12 Jahre lang kennen sich Sascha Hehn und Christian Kohlund. Und sie sind sich einig: trotz Strapazen und Gefahren in Afrika ist es ihr schönstes gemeinsames Abenteuer.

 

Die Brinkmanns schnorchelten auf den Malediven

So lässt es sich leben: Tagsüber schnorcheln im glasklaren, grünlich-blauen Meer, ein kleiner Bildungsausflug zu den Kulturschätzen Sri Lankas und am Abend ein romantisches Diner am Strand des Indischen Ozeans. Dieses Vergnügen nannten Gaby Dohm und Klausjürgen Wussow Arbeit. Für eine Folge der Schwarzwaldklinik ließ Wolfgang Rademann das Ehepaar Brinkmann einen Traumurlaub verbringen und brachte die große weite Welt in den Schwarzwald. Aber von Entspannung keine Spur. Nach elfstündigem Flug von Deutschland nach Sri Lanka, der Zeitverschiebung und 35 Grad im Schatten ging es gleich vor die Kamera.
Nach Abschluss der Dreharbeiten kehrte Klausjürgen Wussow zurück nach Deutschland zur Familie. Gaby Dohm entspannte sich 14 Tage lang mit Ehemann Adalbert Plica und Sohn Julian in einem Urlaubs-Club, denn danach gehen die Dreharbeiten im Schwarzwald weiter.

 

Schlagzeile im Mai

Die "Schwarzwaldklinik" öffnet wieder ihre Pforten

"Ach, wie schade", werden viele Millionen Zuschauer zu dieser Nachricht sagen. 1989 wird das ZDF die "Schwarzwaldklinik viel früher als erwartet schliessen. Produzent Wolfgang Rademann: "Nach 70 Folgen ist Schluss. Endgültig! Mehr Stoff ist nicht drin."
Nur Autor Herbert Lichtenfeld und Wolfgang Rademann kennen den Schluss. Soviel gibt der Erfolgsproduzent aber preis: Klausjürgen Wussow wird bis zur letzten Folge die Fäden ziehen, seine Frau und sein Sohn sind ebenfalls bis zum Serienende dabei.
Im Herbst werden erst einmal die neuen Folgen ausgestrahlt. Neu dabei: Volker Brandt als neuer Arzt, Hannelore Elsner, die Prof. Brinkmanns Ehekreislauf aus dem Takt bringt und vorübergehend wird Karl Heinz Vosgerau den weißen Kittel anstelle von Prof. Brinkmann überziehen. Wolfgang Rademann: "Für reichlich Spannung und jede Menge Überraschungen ist jedenfalls gesorgt."


Schlagzeilen im Juni

In der Schwarzwaldklinik 
wird wieder gedreht: 
Ausgeruht und braungebrannt stehen die Fernsehstars vor der Kamera

Die malerische Ruhe im beschaulichen Glottertal ist dahin. Lastwagen tragen tonnenweise Kabel, Lampen und Dekorationen die schmale Straße zum Kurhaus der Landesversiherungsanstalt hinauf. Busse schaufeln Touristen hinterher. "Unsere fünfte Saison", nennen die Glottertäler diesen Zustand. Und sie meinen damit die nächsten hundert Tage, wenn sich in der kleinen Schwarzwaldgemeinde wieder alles um Professor Brinkmann und die "Schwarzwaldklinik" dreht. Braungebrannt und blendend erholt ist die gesamte Klinikmannschaft zu einem Mammut-Arbeitspensum angetreten. In den kommenden drei Monaten werden zwölf Folgen von Deutschlands beliebter Fernsehserie abgedreht. "Das schaffen wir schon", meint "Chefchirurg" Klausjürgen Wussow, der sich vor seinem zweiten Ich, Professor Brinkmann, vier Wochen bei Freunden versteckte. Die Zeit ist ihm gut bekommen. Um 16 Pfund leichter schlüpfte er in seinen OP-Kittel und zeigte sich nervenstark wie schon lange nicht mehr, seit es Gerüchte um seine angegriffene Ehe gibt. Geduldig schreibt der Star stapelweise Autogramme und ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als das Frühlingserwachen im Glottertal von einem kurzen Wintereinbruch verzögert wurde. Izwischen steht fest: "Die Schwarzwaldklinik" wird mit Folge 70 (1988) dichtgemacht. Produzent Rademann: "Dann haben wir keinen Stoff mehr." So lange bleiben als Kernteam nur Klausjürgen Wussow, Gaby Dohm und "Dr. Udo" Sascha Hehn erhalten. Nebenbei entwickelt sich die "Schwarzwaldklinik" mehr und mehr zum Tummelpltz vielversprechender Talente. Eines davon ist Heinz Rühmanns Enkelin Claudia. Die 13jährige spielt ein Mädchen mit Verdacht auf Leukämie. Nur Christa Brinkmann kann helfen. Sie hat ein Medikament, das allerdings noch nicht erprobt wurde. 

Klein Andi ist uns richtig 
ans Herz gewachsen

"Er ist besser als wir alle - und vor allem charmanter", schwärmt Klausjürgen Wussow. "Er arbeitet wie ein richtiger Profi", sagt der Regisseur. Und Gaby Dohm: "Der kleine Andi ist mir schon so ans Herz gewachsen, dass er mir an den drehfreien Tagen richtig fehlt." Sie sprechen von der Hauptperson seit Drehbeginn der neuen Folgen im Glottertal vor sechs Wochen: Andreas Winterhalder, dem "Benjamin" der Brinkmanns. Dabei hatte das Baby Schauspielern und Produktion einige Sorgen bereitet. Sein Vorgänger, der kleine Daniel Hettwer - er war in der letzten Folge im März 1986 als Säugling zu sehen - und "zu alt", als im Sommer 1986 nach einem Jahr Pause für die Fortsetzung der Serie gedreht wurde. Ersatz musste her. Und das Fernsehen fand den einjährigen Andreas Winterhalder! Andreas "schmiß" keine Szene, war immer freundlich, lächelte wie ein gelernter Schauspieler und schrie "nur auf Kommando". Doch als Anfang dieses Jahres in Hamburg weitergedreht wurde, sagte die Mutter, die im Schwarzwald lebt: "Die lange Fahrt ist zu viel für Andreas." Gaby Dohm musste ich innerhalb eines Jahres an ihr "drittes Baby" gewöhnen: an Carlos aus Hamburg. Aber der zeigte wenig Neigung zum Spiel. Er schrie, wenn sich eine Kamera nur von fern näherte. Produzent und Regisseur waren ratlos - bis zur Freude aller Andi ins Team zurückkehrte: Mama Susanne hatte Verständnis für die Nöte der Fernsehleute und "lieh" ihren Sohn zum zweitenmal aus. Seither ist der kleine Andreas wieder mit von der Partie und der Strahlemann vom Dienst - auch in den letzten Wochen, als vor Professor Brinkmanns Heim, dem "Hüsli", die Dreharbeiten ständig ins (Regen-) Wasser fielen. Die meisten Stunden des Tages saßen Schauspieler und Team frierend und untätig herum, warteten vergeblich auf Sonnenstrahlen. Sie versuchten, sich im "Hüsli" oder ihn ihren Wohnwagen die Zeit zu vertreiben. Mit Andreas war das alles ein bisschen leichter: Auch wenn's aus Eimern goß, der Kleine war der Sonnenschein der "Schwarzwaldklinik"!

 

Schlagzeile im Juli

Zwei Anwärterinnen für Brinkmanns Seitensprung

Zwei neue Anwärterinnen sollen die Ehe der Brinkmanns ind Gefahr bringen: Verena Peter und Beatrice Kessler. Neben der altbewährten Ärzte-Mannschaft und neuen Mitspielern Wolfgang Wahl, Dieter Eppler und Helmut Zierl stehen die beiden Frauen momentan vor der Kamera, um die Folgen 47 bis 58 abzudrehen.
Die Chancen für den ersten Seitensprung stehen gut, nachdem Prof. Brinkmnn schon lange mit TV-Ehefrau Gaby Dohm verheiratet ist und die ersten Vaterfreuden genossen wurden. Verena Peters als neue eintretende Chirurgin Dr. Karin Plessers sorgt dafür, dass Professor Brinkmann sich mehr als nur um ihre Fähigkeiten als Ärztin interessiert. Als weitere Konkurrentin kommt Beatrice Kessler ins Spiel. Sie spielt die draufgängerische Gutsbesitzerin Theres Rotenburg - eine echte Klasse-Frau. Nachdem sie ihren Bruder in der Klinik besucht, knistert es zwischen ihr und Prof. Brinkmann gewaltig. Ob und mit wem es zum Brinkmannschen Seitensprung kommt, will Wolfgang Rademann noch nicht verraten, aber "eines ist sicher: Die Ehe bleibt bis zum Ende der Serie intakt. Damit sich im privaten Umfeld des Professors was tut, haben wir einen neuen Nachbarn geschaffen. Für ihn muss sogar ein Haus gebaut werden."
Der neue Nachbar, Wolfgang Pohl, hat es auf die Hausperle des Professors, Carsta Michaelis, abgesehen. Helmut Zierl verdreht in der Klinik den Schwestern den Kopf und arbeitet ohne Gehalt. Dieter Eppler tritt die Nachfolge für den verstorbenen Wolfgang Kieling und von Rolf Schimpf an.
Bis zum Winter 88/89 müssen die Zuschauer warten, dann nämlich sollen die neue produzierten Folgen über den Bildschirm laufen.

 

Schlagzeilen im Oktober

In der "Schwarzwaldklinik" geht es jetzt um "Kopf und Kragen"

"Bei uns stirbt keen Wald, bei uns bleiben de Bäume grün", so Wolfgang Rademann. Ansonsten kann und soll alles im Glottertal passieren, was aufregt und anregt, die nächsten 23 Folgen des Klinikspektakels intensiv anzuschauen.
Neue Gesichter und Geschichten mussten für die neuen Folgen her, um die Traumeinschaltquote zu halten. Es geht vermehrt um Liebe, Eifersucht und Tod.
Über den Häuptern der Darsteller schwebt wie ein Damoklesschwert die 50.000-DM-Strafe von Wolfgang Rademann, die den trifft, der etwas ausplaudert. Aber alle halten dicht.
In der Fernsehklinik wird es in den nächsten Wochen hoch hergehen: Das neue Kindermädchen (Olivia Pascal) hat es irgendwie auch mal mit dem Professor und später mit dem feschen Bakteriologen Christian Kohlund. Desweiteren wird es geben: Prügelei aus Eifersucht, Skandal um Schwester Margots Nacktfotos in einem Männermagazin und Professor Brinkmanns Entlarvung als Pfuscher.

Schwarzwaldklinik: 
Professor Brinkmann geht fremd

Vorbei ist die Zeit der Wiederholungen - jetzt wird es wieder spannend in der Schwarzwaldklinik! Am 15. Oktober flimmert die erste von 46 neuen Folgen über die Bildschirme. Liebe, Eifersucht und dramatische Ereignisse im Glottertal werden die Zuschauer, so hofft Produzent Wolfgang Rademann, in Atem halten. Und gleich in der ersten Sendung geht es damit los: Während Frau Dr. Brinkmann daheim Haus, Kind und Klinik hütet, erholt sich der Professor weit weg in den USA von seinem Herzinfarkt. Dort trifft er die attraktive deutsche Maria und reist mit ihr quer durch die Staaten. Als seine Frau durch Zufall davon erfährt, ist sie mit ihrem Kummer nicht lange allein. Der sympathische Bakteriologe Dr. Vollmers hat schon lange darauf gewartet, sie trösten zu können. In der Klinik geht es in Zukunft auch hoch her. Während sich die Ärzte und Schwestern um Patientenschicksale kümmern, laufen parallel dazu heiße Liebesaffären ab. Geradezu unersättlich erweist sich da Herzensbrecher Dr. Schübel. Während Sunnyboy Sascha Hehn als Udo Brinkmnn vom Pech verfolgt ist und in sozialer Mission nach Afrika geht. Wer aber schließlich wen bekommt, ist nach wie vor streng geheim. Und den Schauspielern droht eine kräftige Geldstrafe von 50.000 Mark, falls sie etwas ausplaudern sollten. Was also aus der schönen Bilderbuchehe von Prof. Brinkmann wird, bleibt offen. Privat jedenfalls hat Klausjürgen Wussow schon genügend Probleme. Mit seinem ehemals besten Freund und Berater Peter Kupfer prozessiert er seit längerem um sehr hohe Geldsummen. Und ein Ende des Prozesses ist noch nicht abzusehen. So bleibt ihm nur als Trost, auf hohe Einschaltquoten der Schwarzwaldklinik zu hoffen.

Nun flirtet er wieder

Oberschwester Hildegard könnte zuerst was merken. Weil sie nicht mehr so gut schläft seit ihrer Beinoperation vor ein paar Monaten. Nachts schmerzen die Narben. Doch in dieser Nacht könnte es etwas anderes sein als die Pein am Bein, das die resolute Dame weckt: ein Geruch. Streng und beißend. Oberschwester Hildegard, die sich schon oft klüger hielt als manche Kollegin, wird es auch diesmal - in der 70. und bisher letzten Folge der populären TV-Serie - wissen: Die "Schwarzwaldklinik" brennt! Brennt sie wirklich? Soll alles in Flammen aufgehen, was einst so herzbewegend zwischen Tannen und OP im Glottertäler Brinkmann-Clan begann? Noch hütet man sich beim ZDF, zu viel Öl ins Feuer der Spekulationen zu gießen. Aber man erfuhr: Die Kurklinik Glotterbad, die schon seit drei Jahren ihr Haus dem Schwarzwälder Mull-Märchen für Außenaufnahmen zur Verfügung stellt, möchte "wieder ein normaler Klinikbetrieb" werden. Auch oder gerade, weil man als Besitz der Landesversicherungsanstalt "nichts" fürs Drehen bekommt. Natürlich soll Brinkmanns Hospital, falls es Ernst wird beim ZDF-Spiel mit dem Feuer, nur als Modell in Flammen aufgehen. Und natürlich soll dabei mindestens einer überleben. Der Berliner TV-Produzent Wolfgang Rademann: "Ich habe nicht die Absicht, dass mir der Brinkmann stibt." Schon in der ersten neuen Folge fliegt der "Schwarzwaldklinik"-Boß Klusjürgen Wussow nach seinem Herzinfarkt zu einer Nachuntersuchung in die USA. Doch auch dort hat er "Herzklopfen". Nicht, weil sein Zustand kritisch ist. Sondern, weil er unterwegs die deutsche Agrarwissenschaftlerin Maria kennenlernt. Brinkmanns Christa ahnt Schlimmes, da es selbst nach der Rückkehr des Gatten ehekriselt. Wolfgang Rademann, der noch vor vier Monaten schwor, mit der 70. Folge sei Schluss, will heute "erst mal die Einschltquoten abwarten, Weitergehen kann's immer!" Weitergehen, zum Beispiel, mit einem geläuterten Udo als neuen Chefarzt Brinkmann, der Vaters abgebranntes Werk wieder aufbaut. Im nächsten Tal. Glottertal-Touristen haben übrigens schon früher von einem Klinik-Brand erzählt. "Es brennt! Hilfe, es brennt!" hörten sie im Sommer 1986 eine Frauenstimme aus der Klinik schreien. Panisch seien daraufhin draußen im Park Kranke, Ärzte und Pfleger zusammengeströmt. Bis TV-Regisseur Tögel rief: "Aus! Das war's!" Was war? Es waren Dreharbeiten für eine Szene, in der die Schwarzwaldklinik gebrannt hatte - in der Einbildung einer Patientin...

 

Recherchiert und zusammengefasst von: Simone Rein

Eingestellt: Oktober 2007

Quelle: Zeitungsartikel

Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert!

 

 
 

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